Presse

Dr. Dirk Heinrich als Präsident des HNO-Berufsverbandes wiedergewählt


Neumünster/Berlin, 31.10.2020 - Dr. Dirk Heinrich bleibt für eine weitere Amtsperiode Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. Der 61-Jährige wurde bei der heutigen Sitzung des Bundesvorstandes in Berlin im Amt bestätigt. Zur Vizepräsidentin wurde Dr. Kerstin Zeise (52) aus Berlin gewählt. Vizepräsident bleibt Stefan Drumm (55) aus dem niedersächsischen Adendorf. Beitrag lesen

Nicht vermittelbares Verhandlungsergebnis: Absenkung des Covid-19-Hygienezuschlags stößt auf massive Kritik


Neumünster, 30.09.2020 - „Nicht sachgerecht, nicht angemessen, nicht vermittelbar“, so bezeichnet der Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte das Verhandlungsergebnis zur Verlängerung des Covid-19-Hygienezuschlags bei der Behandlung von PKV-Patienten. Mit Blick auf die anstehende Erkältungsperiode und angesichts der steigenden Infektionszahlen sei die zwischen Bundesärztekammer, privater Krankenversicherung und Beihilfeträgern ausgehandelte Kompromisslösung völlig inakzeptabel, kritisiert Dr. Dirk Heinrich. „Wir brauchen in den kommenden Monaten nicht weniger Schutz vor dem Coronavirus, sondern mehr.“ Die Streichung der Steigerungsmöglichkeit bei der Hygienepauschale müsse deswegen dringend zurückgenommen werden. Beitrag lesen

Tonsillotomie-Studie: Müssen die Mandeln komplett raus?


Jena, 22.09.2020 - In einer prospektiven, kontrollierten, multizentrischen Studie, die am Universitätsklinikum Jena geleitet wird, testen HNO-Ärzte, ob eine Teilentfernung der Gaumenmandeln genauso gut gegen wiederkehrende Halsentzündungen hilft wie die vollständige Entfernung. Der Gemeinsame Bundesauschuss beauftragte die Erprobungsstudie für die Nutzenbewertung der Operationsverfahren. Beitrag lesen

Infektsprechstunden statt Fieberambulanzen – HNO-Praxen sind für zweite Coronawelle gerüstet


Neumünster, 22.09.2020 - „Wer in der anstehenden Erkältungszeit Anzeichen eines Infektes aufweist, soll sich vor dem Arztbesuch darüber informieren, wann die Arztpraxis eine gesonderte Sprechstunde für Infektpatienten anbietet“, erklärt der Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte. In den meisten HNO-Arztpraxen gebe es seit Ausbruch der Corona-Krise separate „Infektsprechstunden“. „Wann man mit Fieber oder Erkältungssymptomen in die HNO-Praxis kommen kann, findet sich in den allermeisten Fällen mit wenigen Klicks auf der Praxis-Webseite im Internet“, so Dr. Dirk Heinrich. Die zusätzliche Einrichtung von sogenannten Fieberambulanzen sei vor diesem Hintergrund nicht primär notwendig. Beitrag lesen

Hyposmie bei COVID-19: Riechstörungen sind HNO-ärztlich zu erklären


Neumünster, 28.04.2020 - Die mit einer Coronainfektion sehr häufig einhergehenden Riechstörungen, sind aus HNO-ärztlicher Sicht zu erklären. Darauf verweist der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. „Die bislang vorliegenden wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen, dass der Riechverlust durch COVID-19 auf eine Schädigung des Riechepithels zurückzuführen ist“, konstatiert Dr. Dirk Heinrich, Präsident des HNO-Berufsverbandes. Damit können auch die auftretenden Riech-Halluzinationen erklärt werden. Für primär neurologische Ursachen der Hyposmie gebe es aktuell hingegen keine ausreichend belastbaren Hinweise, so Heinrich. Beitrag lesen

Kritik an Rechenfehler bei EBM-Reform: „40 Prozent aller Hörtests sollen ohne Personal gemacht werden“


Neumünster, 13.12.2019 - „Die gestern beschlossene sogenannte kleine EBM-Reform beweist den Realitätsverlust der Krankenkassen“, konstatiert der Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. Neben dem Grundproblem, dass mit der Reform nicht mehr dringend benötigte Mittel in die ambulante Versorgung fließen, werden einzelne Leistungen ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Abläufe in den Praxen kalkuliert. „Bei der Tonschwellenaudiometrie gehen die Kassen davon aus, dass 40 Prozent aller Hörtests ohne Arzthelferin oder Medizinische Fachangestellte erstellt werden können.“ Das sei schlicht nicht möglich und daher völlig inakzeptabel, so Dr. Dirk Heinrich. Der Berufsverband fordere die Kassen auf, den Fehler umgehend zu korrigieren. Gleichzeitig prüfe man rechtliche Schritte. Beitrag lesen

Nach Einführung als GKV-Leistung: Tonsillotomie in Arztpraxen wirtschaftlich nicht mehr möglich


Neumünster, 07.11.2019 - Die operative Teilentfernung vergrößerter Gaumenmandeln kann unter den derzeitigen Rahmenbedingungen von niedergelassenen HNO-Ärztinnen und -Ärzten in der Regel nicht mehr erbracht werden. Hintergrund sind die gestiegenen Hygieneanforderungen für ambulante Operationen, die hohen Sachkosten der verwendeten Operationsinstrumente sowie die unzureichende Abbildung der ärztlichen Vergütung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Darauf weist der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. in einer vom Bundesvorstand gefassten Resolution hin. Beitrag lesen

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