Pressemitteilungen

Reform der Zusatzweiterbildung Allergologie: „Endlich werden Hürden abgebaut“


Neumünster, 30.09.2019 - Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. sieht in der neuen Musterweiterbildungsordnung für Ärzte einen wichtigen Schritt, die flächendeckende Versorgung von Allergien in Deutschland sicherzustellen. Teil der Reform ist eine Änderung, mit der die Zusatzbezeichnung Allergologie berufsbegleitend erworben werden kann. Durch die bislang bestehende Regelung ist es niedergelassenen Ärzten praktisch unmöglich, die Zusatzqualifikation neben dem Beruf zu durchlaufen. Der Deutsche Ärztetag hatte im Mai 2018 mit großer Mehrheit für die Änderung gestimmt. Beitrag lesen

70 Prozent zahlen beim Hörakustiker obendrauf: „Mehrkosten sind hausgemachtes Problem der Krankenkassen“


Neumünster, 24.06.2019 - Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. fordert eine konsequente Umsetzung der Qualitätsvorgaben bei der Hörgeräteversorgung. „Dass über 70 Prozent der Versicherten beim Hörakustiker Mehrkosten zahlen müssen, ist ein von den Krankenkassen hausgemachtes Problem“, stellt PD Dr. Jan Löhler mit Blick auf die heute vom GKV-Spitzenverband veröffentlichten Zahlen fest. Denn in vielen Fällen werde bewusst darauf verzichtet, die Hörgeräteabgabe der Akustiker vom HNO-Arzt kontrollieren zu lassen, so der Direktor des Wissenschaftlichen Instituts für angewandte HNO-Heilkunde (WIAHNO) des Berufsverbandes der HNO-Ärzte. Beitrag lesen

Ab dem 50. Lebensjahr: Hörscreening soll Schwerhörigkeit früh erkennen


Mannheim, 29.10.2018 - 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind schwerhörig. Das verminderte Hörvermögen werde oft erst spät bemerkt, berichtet PD Dr. Jan Löhler. Um schwerwiegende Folgen zu verhindern, sei ein reguläres Hörscreening ab dem 50. Lebensjahr erforderlich, betont der Direktor des Wissenschaftlichen Instituts für angewandte HNO-Heilkunde aus Bad Bramstedt. „Nur so können Hörprobleme rechtzeitig erkannt und vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt behandelt werden.“ Beitrag lesen

Allergien, Tinnitus, Schnarchen, Infekte bei Kindern: HNO-Patiententag klärt über weit verbreitete Erkrankungen auf


Mannheim, 24.10.2018 - Mit Beginn der Erkältungszeit ist das Wartezimmer in der HNO-Arztpraxis voll. Für längere Beratungsgespräche fehlt dann oft die Zeit. Beim Patiententag im Rahmen der 52. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte beantwortet HNO-Facharzt Dr. Bernhard Junge-Hülsing alle Fragen ausführlich und ohne Wartezeit. Die Themen sind: Allergien, Tinnitus, Schnarchen und Schlafapnoe und Infekte im Kindesalter. Der Patiententag findet am 1. November 2018 von 10:00 bis 12:00 Uhr im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Der Eintritt ist frei. Beitrag lesen

Vielseitige Ursachen, oft leicht behandelbar: HNO-Arzt ist der Experte für Schwindelerkrankungen


Mannheim, 18.10.2018 - Plötzlich dreht sich alles, der Boden schwankt, ein Sog zieht in die Tiefe – Obwohl die Symptome angsteinflößend sind, sind die meisten Schwindelformen vom Hals-Nasen-Ohren-Arzt gut behandelbar. Die Erkrankung könne jedoch auch komplizierte Formen annehmen, erklärt Prof. Dr. Leif Erik Walther. In diesen Fällen sei der Gang zu einem spezialisierten HNO-Arzt unumgänglich, so der HNO-Arzt aus Sulzbach im Taunus und stellvertretender Dozentenkanzler der 52. Fortbildungsveranstaltung für Hals-Nasen-Ohrenärzte in Mannheim. Auf dem HNO-Kongress diskutieren Anfang November HNO-Ärzte aus ganz Deutschland über das Thema Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Beitrag lesen

Hyposensibilisierung beim HNO-Arzt: Allergien und Asthma frühzeitig behandeln lassen


Mannheim, 15.10.2018 - Allergien sind eine Volkskrankheit. Über 40 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet an einer überempfindlichen Abwehrreaktion auf bestimmte Stoffe. Die Krankheitssymptome, wie Schnupfen, Augentränen, Juckreiz und Atembeschwerden, beeinträchtigen die Lebensqualität zum Teil erheblich, berichtet HNO-Fachärztin Dr. Sylvia Krug aus Leipzig. Die einzige wirksame Behandlung bei Allergien und Asthma bronchiale sei die Hyposensibilisierung: „Patienten sollten die Therapie so früh wie möglich erhalten“, erklärt Krug. Neueste Forschungsergebnisse deuten unter anderem auf einen Zusammenhang von Allergien und Veränderungen im Mikrobiom des menschlichen Körpers hin. Beitrag lesen

Nach der schweren Influenzawelle: Grippeschutzimpfung nutzen, unnötige Risiken vermeiden


Mannheim, 11.10.2018 - Nach wie vor lassen sich in Deutschland zu wenige Menschen gegen Grippe impfen, konstatiert Prof. Dr. Stefan Dazert. „Die schwere Influenzawelle der Wintersaison war ein Warnsignal“, so der Direktor der HNO-Klinik der Ruhr Universität Bochum. Es sei dringend notwendig, die Impfquote der Bevölkerung zu erhöhen. Laut Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen haben sich im vergangenen Winter nur knapp 35 Prozent der Personen über 60 Jahre impfen lassen. Beitrag lesen

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