Pressemitteilungen

Akuter Hörsturz – Leitliniengerechte Behandlung nur als IGeL möglich


Neumünster, 16.05.2017 - Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte erachtet bei der Behandlung eines Hörsturzes die Vorgaben der aktuell gültigen S1-Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) als maßgeblich. Die Leitlinie empfiehlt bei einem akuten idiopathischen sensorineuralen Hörverlust eine systemische, hochdosierte Glukokortikoid-Therapie. Im Zuge dessen erneuert der Berufsverband seine Kritik an der mangelhaften Ausstattung des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Derzeit gibt es in Deutschland kein Präparat, das für diese Indikation zugelassen ist. Beitrag lesen

Keine Diskriminierung im Medizinstudium – HNO-Vizepräsidentin kritisiert Forderung nach Männerquote


Neumünster, 08.03.2017 - Die Vizepräsidentin des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte, Dr. Ellen Lundershausen, kritisiert die Forderung nach einer Männerquote für das Medizinstudium. „Es ist falsch, die geänderten Lebensmodelle junger Ärztinnen und Ärzte als Problem darzustellen“, so die HNO-Ärztin aus Erfurt. Vielmehr müsse das Medizinstudium an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde verstehe sich als familienfreundliches Fach, das gerade in der Niederlassung gute Möglichkeiten für Teilzeitarbeitsmodelle biete, so Lundershausen. Beitrag lesen

Wahlen zum HNO-Präsidium – Dr. Dirk Heinrich mit großer Mehrheit im Amt bestätigt


Neumünster, 31.10.2016 - Dr. Dirk Heinrich bleibt Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. Heinrich wurde am vergangenen Wochenende vom Bundesvorstand mit großer Mehrheit wiedergewählt. Dr. Ellen Lundershausen wurde als Vize-Präsidentin des Berufsverbandes ebenfalls im Amt bestätigt. Stefan Drumm, Landesvorsitzender aus Niedersachsen, rückte ins Präsidium auf. Neuer Schatzmeister wurde Dr. Jan Löhler aus Schleswig-Holstein. Beitrag lesen

Telemedizin in der HNO-Heilkunde – Enorme Möglichkeiten durch technische Leistungsexplosion


Mannheim, 25.10.2016 - „Die Telemedizin gewinnt in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zunehmend an Bedeutung“, sagt Prof. Karl Hörmann, Präsident der Deutschen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. Eine besondere Rolle bekomme die Technik in bevölkerungsarmen Regionen, wo nur noch wenige Fachärzte zu finden seien, sowie in Notfallsituationen, so Hörmann. Dass sich der Gesetzgeber mittlerweile mit dem Thema auseinandersetze, sei zu begrüßen. Beitrag lesen

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